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3D Druck

Der Drucker, mit dem alles begann.

Mein Erster — Der Ender 3 Pro

Mein Erster — Der Ender 3 Pro

Der Drucker, mit dem es angefangen hat
Angefangen hat es mit einem Geschenk von meinem Cousin — ein Creality Ender 3 Pro, mit so viel Charakter, dass das Bett schon von alleine wackelte — und Kratzer, die Geschichten erzählen könnten, wenn man sie ließe. Meine erste Reaktion? Ehrlich gesagt: „Danke, aber… was soll ich damit?\\\\\\\" Also landete er erst mal bei meinem Sohn, der sich ohne mit der Wimper zu zucken draufgestürzt hat.
Was dann passierte, hätte ich nicht erwartet: Er hat mir nicht nur gezeigt, wie das Ding funktioniert — er hat es sogar an einen Raspberry Pi angebunden und mir OctoPrint vorgeführt. Drucker steuern vom Sofa aus, Webcam drauf, alles im Browser. Spätestens da hat es mich erwischt.
Und dann begann die klassische 3D-Druck-Initiation: stundenlang drucken, scheitern, wieder drucken, optimieren — und immer wieder das Bett nivellieren. Immer. Wieder. Das Bett. Nivellieren. Wer einen Ender 3 hatte, weiß, wovon ich rede. Es ist weniger eine Einstellung als ein Lebensweg.
Nach einiger Zeit, vielen Rollen Filament und noch mehr gelernten Lektionen war klar: Ich bin bereit für etwas Neueres, Technisch Ausgefeilteres. Der Ender 3 hatte seine Schuldigkeit getan — und so wie er zu mir kam, ging er auch weiter: verschenkt, an einen guten Freund.
An der Stelle — Grüße an Marcell! 👋 Treat him well, buddy.
Danke, Ender. Du warst kein einfacher Einstieg — aber genau der richtige.
Und last but not least — Danke, Ale! 🙏 Ohne dich und diesen ramponiert-charmanten Kasten wäre das alles nie passiert. Bestes Geschenk ever — auch wenn ich das damals noch nicht wusste.

Der Neue — Bambu Lab P2S

Der Neue — Bambu Lab P2S

Der Drucker, bei dem das Bett sich selbst nivelliert.

Nach dem Ender wusste ich: Ich will mehr. Schneller, smarter, weniger Handarbeit — und vor allem: nie wieder dieses Bett. Die Wahl fiel auf den Bambu Lab P2S, und ich werd\\\'s nicht bereuen.
Erster Eindruck beim Auspacken? Als würde man vom Trabant in einen Tesla steigen. Enclosed Chamber, Touchscreen, automatische Kalibrierung — der Drucker macht Dinge von alleine, für die ich beim Ender noch gebetet hatte.
Und dann kam, wie es bei uns so läuft: „Ein AMS reicht doch eigentlich…\\\"
Spoiler: Es hat nicht gereicht.
Kurz nach dem Kauf stand bereits das zweite AMS 2 Pro in der Tür. Weil vier Filamentrollen gut sind — aber acht natürlich besser. Jetzt thront das ganze Setup mit Dual AMS über dem Drucker wie ein Filament-Tempel, vollgepackt mit Schwarz, Weiß, Gelb, Grün, Rot… die Palette wächst. Der Geldbeutel weniger.
Das Bett nivelliert sich selbst. Der Farbwechsel passiert automatisch. Und ich sitze dabei und trinke Kaffee.
Vom Lebensweg zur Kaffeepause — willkommen in der Zukunft des 3D-Drucks.